Craftbier selber brauen

Neben der Fotografie beschäftige ich mich gerne auch mit vielen anderen Dingen. In erster Linie bin ich Familienvater, aber manchmal gibt es Freizeit-Beschäftigungen, die mehr für mich alleine sind. Und so habe ich mich mal an das Brauen eigener Biere gewagt. Die Familie trägt dies zum Glück mit, auch wenn der Vorgang oft mit einer gewissen olfaktorischen Belastung für die gesamte Familie verbunden ist.

Titel - Craftbier selber brauen - Laudage

Infiziert wurde ich im vergangenen Jahr durch ein Weihnachtsgeschenk meiner Frau, die mir das Buch von Ferdinand Laudage „Craftbier einfach selber brauen„* aus dem Ulmer Verlag schenkte. Der Autor gibt in der Dortmunder Bieragentur regelmäßige Workshops zum Thema.

Noch an Weihnachten wurde beim Zoll die Hobbybrauanzeige gestellt und online das benötigte Zubehör besorgt, und so konnte es an den ersten Brauvorgang gehen. Das Motto von Ferdinand Laudage im Buch war: Keine Sorge, Bier wird es sowieso!

Und getreu diesem Motto wagte ich mich an die wirklich gelungene Schritt-Für-Schritt-Anleitung. Der Autor gibt dabei zusätzlich zu den notwendigen Schritten auch noch weiterführende wichtige Tipps, die einem die anfänglichen Hürden etwas erleichtern. Nicht missen möchte ich den Hinweis auf den Beerlabelizer, und die Verwendung von Milch als Klebstoff für die Etiketten. Und zumindest das Treberbrot-Rezept fand in der gesamten Familie Anklang.

Nach einem spannenden ersten Brautag, nach dem erfolgreichen Mischen von Malz, Hopfen und Wasser stand dann ein Gäreimer im Keller, der nach der Zugabe von Hefe in den kommenden Tagen eifrig anfing zu blubbern. Bei ersten Proben zur Überprüfung der Stammwürze stellte sich Zweifel ein, ob der Aufwand das Ergebnis rechtfertigte. Laudage hatte zwar recht: Bier war es, aber es war noch etwas fahl. Zum Glück warnte der Autor davor, das Bier zu früh zu beurteilen. Und in der Tat: von Woche zu Woche steigerte sich das Bier und am Ende konnte man ein wohlschmeckendes, trübes und hopfiges Bier geniessen.

Inhalt - Craftbier selber brauen - Laudage

Mittlerweile hat Ferdinand ein weiteres Buch geschrieben: „Noch mehr Craftbier selber brauen„*, welches mir der Ulmer-Verlag freundlicherweise zur Rezension überlassen hat.

Der Aufbau des 2. Buches ist vergleichbar mit dem des ersten Buches, die schliesslich auch aufeinander aufbauen. Auch hier gibt es eine praktische Ringbindung, die es dem Brauer einfach macht, das Buch als Nachschlage-Werk in der Küche beim Brauen zu verwenden. Und während sich das erste Buch vorallem an die Einsteiger in die Materie gewandt hat, beschreibt Laudage im Nachfolgeband nun die Verwendung von etwas aufwendigeren Equipment und Materialien. Der Untertitel des Buches „vptimieren, variieren, experimentieren“ beschreibt sehr schön, dass es sich bei dem Buch um die Fortsetzung des ersten Buches handelt. Zum Beispiel werden nun Themen behandelt, die im zuvor komplett ausgelassen wurden, wie zum Beispiel das eigenen Malzen, die Eigenheiten verschiedener Hopfen oder die unterschiedlichen Hefevarianten. Auch das Brauen verschiedener Biere wird noch einmal detaillierter erläutert, so zum Beispiel die Erzeugung alkoholfreien oder glutenfreien Bieres. Abgerundet wird das Buch, wie auch Band 1, durch die Beschreibung von Bierrezepturen, die ich nun nach und nach einmal ausprobieren möchte.

Inhalt - Craftbier selber brauen - Laudage

Fazit:

Bierbrauen ist einfacher als man glaubt und das Ergebnis schmeckt mir wirklich gut. Wer den Einstieg in das Hobby sucht, dem sei wärmestens das Buch Craftbier einfach selber brauen * von Ferdinand Laudage ans Herz gelegt. Wer bereits ein wenig Erfahrung hat, und sich tiefer mit dem Hobby auseinandersetzen möchte, dem sei die Fortsetzung Noch mehr Craftbier selber brauen * empfohlen.

Und dann sag ich mal: Prost!

Inhalt - Craftbier selber brauen - Laudage

Links:

Bieragentur Dortmund

Verlagswebsite

Beerlabelizer

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*Affiliate-Link


Das Buch „Noch mehr Craftbier selber brauen“ wurde mir vom Ulmer-Verlag als Rezensionsexemplar überlassen. Vielen Dank dafür.